Globales ERP-Upgrade auf IFS Cloud bei der HUBER SE
Weltweiter Go-Live mit 22 Standorten
- 15. April 2026
Internationales Wachstum bringt Chancen und stellt gleichzeitig hohe Anforderungen an Prozesse, Transparenz und Systemlandschaften. Die HUBER SE, Weltmarktführer in der Wasseraufbereitung, ist in den letzten Jahren stark gewachsen: Rund 2.000 Mitarbeitende in der HUBER-Gruppe sowie 25 Tochtergesellschaften weltweit arbeiten täglich mit zentralen, geschäftsrelevanten Prozessen.
Getragen wurde dieses Wachstum auch durch eine zuverlässige ERP-Basis: HUBER setzt seit mehreren Jahren auf IFS-Lösungen, und das erfolgreich. Die Systeme haben sich im internationalen Einsatz bewährt und bilden eine wichtige Grundlage für die operativen Geschäftsprozesse des Unternehmens.
Mit zunehmender Internationalisierung stiegen die Anforderungen an Integration, Skalierbarkeit und Innovationsgeschwindigkeit weiter. HUBER traf daher eine klare strategische Entscheidung: Das Upgrade von IFS Applications 10 auf IFS Cloud, um ein bewährtes System konsequent weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen.
Eine bewusste Entscheidung für Modernisierung
Hinter der Entscheidung für IFS Cloud stehen konkrete strategische Ziele: eine Plattform, die mit dem Unternehmen wächst, Innovationen ermöglicht und dauerhaft auf dem neuesten Stand bleibt. Die wesentlichen Treiber:
- Evergreen-Modell: Statt punktueller Großprojekte bleibt das System durch regelmäßige Releases dauerhaft auf dem neuesten Stand. Das bedeutet mehr Innovationsgeschwindigkeit bei deutlich geringerem Projektaufwand.
- Technologische Basis für Innovationen: IFS Cloud ermöglicht die direkte Integration neuer Technologien wie IFS.ai in bestehende Geschäftsprozesse.
- Skalierbarkeit: Die Plattform wächst mit dem Unternehmen. Neue Standorte und Geschäftsbereiche lassen sich effizient integrieren.
- Moderne Systemarchitektur: API-basierte Schnittstellen und eine cloudnative Architektur schaffen nachhaltige Integrationsfähigkeit.
- Langfristige Investitionssicherheit: Mit IFS Cloud ist HUBER technologisch dauerhaft auf aktuellem Stand, ohne den Aufwand zyklischer Migrationsprojekte.
Komplexe Ausgangslage – strukturiert gelöst
Das Projekt stellte hohe Anforderungen: eine global verteilte Organisation, gewachsene Prozesse und Systemstrukturen sowie ein ambitionierter Zeitplan. Gleichzeitig war der Betrieb während der gesamten Projektlaufzeit sicherzustellen.
Die 22 Standorte verteilen sich über mehrere Kontinente, von der deutschen Zentrale in Berching über Gesellschaften in Nord- und Südamerika bis hin zu Standorten in Asien. Unterschiedliche Zeitzonen, Sprachen und regulatorische Anforderungen waren damit von Beginn an Teil der Projektplanung. Kein Randthema, sondern ein zentrales Komplexitätsmerkmal.
Entscheidend für den Projekterfolg war die langjährige, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen HUBER und FLEXiCODE. FLEXiCODE kennt die Prozesslandschaft von HUBER seit mehreren Jahren ins Detail. Dieses Wissen war die Grundlage für eine fundierte Planung und zielgerichtete Umsetzung von Beginn an.
Der ambitionierte Zeitplan wurde eingehalten: Projektstart Februar 2024, weltweiter Go-Live Januar 2026.
Gezielte Transformation statt technischer Migration
Die eigentliche Herausforderung lag unter der Oberfläche. Es ging nicht darum, Erweiterungen technisch einfach „hochzuziehen“. Viele standen in direkter Abhängigkeit zueinander und hatten sowohl betriebswirtschaftlichen als auch tief technischen Kontext.
Jedes einzelne CRIM-Objekt wurde analysiert und bewertet:
- Zurück zum Standard: Wo es betriebswirtschaftlich sinnvoll war, wurde bewusst in den IFS-Standard zurückgekehrt, um Klarheit und Wartbarkeit zu verbessern.
- Zukunftssichere Erweiterungen: Wo branchenspezifische Besonderheiten es erforderten, wurden Erweiterungen cloudfähig neu aufgebaut.
So wurde nicht einfach die Altlösung übernommen, sondern strukturell aufgeräumt. Dass dieser Prozess im laufenden Betrieb gelang, lag vor allem am tiefen Systemverständnis des Teams. Anstatt mit theoretischen Standardrezepten zu arbeiten, basierten alle Entscheidungen auf echter Prozesskenntnis, durch das enge Zusammenspiel von Fachbereich, IT und FLEXiCODE. Risiken wurden frühzeitig erkannt, bevor sie im Rollout zum Problem werden konnten. Das Ergebnis ist eine stabile, konsistente Plattform, die den globalen Anforderungen von HUBER gerecht wird: klarer, wartbarer und zukunftsfähig.
„Bei einem globalen Roll-out der IFS Cloud geht es um weit mehr als Technik – es geht um Vertrauen. Mit FLEXiCODE haben wir einen Partner an der Seite, der unsere Prozesse versteht und uns mit einer Hands-on-Mentalität durch die Komplexität geführt hat. Das gibt uns die Sicherheit, die wir für unsere weltweite digitale Transformation brauchen.“
Thomas Meier (Head of IT) und Josef Stadler (Commercial Director), HUBER SE
Eine Plattform für weiteres Wachstum
Mit der IFS Cloud hat HUBER die technologische Grundlage für die nächsten Wachstumsschritte gelegt. Das ERP-System entwickelt sich damit von einem operativen Werkzeug zu einer strategischen Plattform, auf der neue Standorte einfacher integriert und digitale Initiativen schneller ausgerollt werden können. Die moderne Systemarchitektur schafft zudem die Voraussetzung für den nächsten Innovationsschritt: Mit IFS.ai lassen sich Automatisierungspotenziale direkt in bestehende Geschäftsprozesse integrieren.
Erfahrung als Erfolgsfaktor
Große ERP-Projekte scheitern selten an der Technik selbst. Meist fehlt es am Verständnis für gewachsene Strukturen oder an der Abstimmung zwischen Business und IT.
Genau hier liegt der entscheidende Unterschied: FLEXiCODE begleitet die Prozesse und die Systemhistorie von HUBER seit Jahren und hat dieses Wissen von der ersten Projektphase an eingebracht. Nicht erst bei Go-Live, sondern von Beginn an strukturiert planend, Risiken früh adressierend und das Projekt aktiv steuernd. So wurde aus einem komplexen Vorhaben eine kontrollierte, planbare Transformation.
Weitere Informationen zu HUBER SE finden Sie hier: www.huber-se.com
Wo steht Ihre ERP-Landschaft heute?
Manche Unternehmen spüren bereits, dass ihr System mit dem Wachstum nicht mehr Schritt hält. Andere stellen sich die Frage proaktiv: Ist unsere aktuelle Plattform noch die richtige Basis für die nächsten Jahre? In beiden Fällen lohnt es sich, die eigene Systemrealität nüchtern zu bewerten, bevor strukturelle Grenzen sichtbar werden.
Wenn Sie wissen möchten, wie upgradefähig Ihre aktuelle ERP-Landschaft ist oder welche Transformationsstrategie zu Ihren Zielen passt, lassen Sie uns sprechen. In einem strukturierten Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Optionen für Ihr Unternehmen realistisch und sinnvoll sind.
